Liebe Schwestern und Brüder in der Pfarreiengemeinschaft Dillingen!

Gerne nütze ich die Gelegenheit, um mich Ihnen als ihr neuer Pfarrer auf diesem Wege kurz vorzustellen. Geboren wurde ich 1967 in Lindenberg/Allgäu, aufgewachsen bin ich in Weißensberg einem kleinen Dorf nahe Lindau. Nach dem Abitur bin ich in das Priesterseminar der Diözese Augsburg eingetreten und wurde dann 1992 zum Priester geweiht.

Nach fünf Jahren als Kaplan und Benefiziat in Augsburg St. Anton und in Bad Wörishofen, wurde ich 1997 Pfarrer in Pfronten. Im Jahr 2008 kam ich als Personalreferent für die Priester und dann als stellvertretender Generalvikar nach Augsburg. 2009 wurde ich ins Domkapitel des Bistums berufen.

Im Jahr 2011 übernahm ich die Leitung der neu geschaffenen Hauptabteilung Personal/Planung im Bistum. Gleich-zeitig war ich für zwei Jahre Pfarrer von Affing und Haunswies im Dekanat Aichach-Friedberg.

Bischof Dr. Konrad Zdarsa ernannte mich 2012 zu seinem Generalvikar unter Beibehaltung der Aufgabe als Hauptabteilungsleiter, so dass ich aus Zeitgründen die zusätzliche Aufgabe als Pfarrer wieder aufgeben musste. In diese Aufgabe als Generalvikar berief mich wiederum auch Bischof Dr. Bertram Meier, bis ich dann mit Wirkung zum 01.07.2021 dieses Amt abgeben konnte. Dies einfach mal als ein paar Informationen zu meinem Werdegang. Aber Sie dürfen mich dazu dann, wenn ich vor Ort bin, auch gerne fragen, wenn Sie noch etwas wissen wollen.

Zum 1. September darf ich nun als ihr Pfarrer und Leiter der Pfarreienge-meinschaft Dillingen beginnen. Ich freue mich sehr darauf, nun wieder da zu arbeiten, wofür ich mich als Generalvikar und Personalverantwort-licher eingesetzt habe: dass Kirche in, für und mit den Menschen lebt – und das ist noch immer vorrangig in den Gemeinden unseres Bistums. Mit Neugier und auch gewisser Spannung, aber vor allem mit viel Zuversicht, will ich gemeinsam mit Ihnen in Dillingen nach vorne schauen. Bislang sind die Seelsorge und die Feier der Gottes-dienste geprägt von Corona. Ich hoffe mit Ihnen allen gemeinsam, dass wir hier bald wieder in die „Normalität“ zurückkehren können, wenngleich mir sehr bewusst ist, dass dies dann auch wiederum Schritte in „Neuland“ sein werden und das teile ich mit Ihnen allen.

Und eben genau in diese Zeit sind wir gemeinsam in den Dienst im Reich Gottes hineingestellt. Mir sind im Blick auf meine bisherige Aufgabe und im Blick auf die neuen Herausforderungen, Worte der Dichterin, Gioconda Belli, wichtig geworden und in Anlehnung an sie bleibt mir nur zu sagen und zu hoffen: „Wir suchen den Zeitpunkt nicht aus, zu dem wir die Welt (unserer Verantwortung) betreten, aber gestal-ten können wir diese Welt, worin das Samenkorn wächst, das wir in uns tragen.“

Mit dieser Grundhaltung werde ich meine neue Aufgabe angehen und hoffe dabei sehr auf Ihrer aller Unterstützung und Ihr Wohlwollen für diesen Dienst, gemeinsam auch mit allen haupt- und ehrenamtlichen Mit-arbeiterinnen und Mitarbeitern hier in Dillingen.

Zusammen mit mir neu beginnen wird einer der Ihnen schon vertraut ist, Kaplan Florian Stadlmayr (s. S. 9). Ebenfalls neu wird Frau Maria-Anna Immerz (s. S. 10) mit 15 Wochen-stunden als Pastoralreferentin für die Pfarreiengemeinschaft Dillingen ange-wiesen und das pastorale Team verstärken. Auch für die Krankenhaus-seelsorge werden wir ab September mit Herrn Dr. Pascal Gläser (s. S. 10) im Umfang von 19 Wochenstunden Unter-stützung bekommen. Dafür bin ich sehr dankbar, da ich als Domkapitular weiterhin Mitglied im Konsultoren-kollegium des Bischofs sein werde, u. a werde ich in einem gewissen Umfang auch künftig als Firmspender unter-wegs sein. Die Aufgabe als Diözesan-präses für die Mesner werde ich ebenfalls gerne weiter wahrnehmen.

An dieser Stelle möchte ich auch meinem Vorgänger, Pfarrer Msgr. Wolfgang Schneck für die sehr brüderliche Art, mit der er mich willkommen geheißen und sich bemüht hat, mir den „Einstieg“ als ihr Pfarrer leicht zu machen, ganz herzlich danken!

Gerne knüpfe ich bei dem an, was Wolfgang Schneck und auch sein Vorgänger Gottfried Fellner, hier bei Ihnen in Dillingen segensreich gewirkt haben. Ich freue mich auf viele gute Begegnungen und Gespräche mit Ihnen, gerade in der kommenden Zeit des Kennenlernens und des sich Eingewöhnens. Und vor allem möchte ich Sie ermuntern, gerne auf mich zuzugehen. Ich möchte als ihr Seel-sorger mit meiner Zeit, meinem Herzen, mit all dem, was mir Gott an Gaben geschenkt hat – auch mit meinen Grenzen – gerne und ganz für Sie da sein!

Ihnen allen eine gesegnete und erfüllte Zeit!

Ihr Pfarrer

Msgr. Harald Heinrich

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