Franziskanische Gemeinschaft

Zur Franziskanischen Gemeinschaft, FG (international: ORDO FRANCISCANUS SAECULARIS, OFS) gehören katholische Christen aller Altersstufen und Berufe in den verschiedensten Lebensverhältnissen.

Innerhalb der franziskanischen Familie hat die Franziskanische Gemeinschaft im lebendigen Miteinander mit den übrigen Zweigen die Aufgabe, das gemeinsame Charisma des kleinen Armen von Assisi in der Welt von heute zu leben.
Wie Franziskus wollen wir im Vertrauen auf den Vater unter Führung des Heiligen Geistes den Fußspuren Jesu Christi nachfolgen durch ein Leben nach dem Evangelium

  • als Antwort auf die Liebe Gottes;
  • als Geschwister aller Geschöpfe;
  • anspruchslos und dienstbereit;
  • dankbar und froh;
  • dem Frieden verpflichtet - in jeder Beziehung;
  • missionarisch durch das einfache Leben mit anderen;
  • den Armen und Schwachen besonders verbunden;
  • mitverantwortlich für den Aufbau der Kirche durch ständige Erneuerung;
  • kontemplativ im Alltag: in den Geschöpfen und in den Ereignissen schauen wir Gottes Geschichte mit den Menschen. IN KIRCHE UND WELT

Wir versuchen, unseren Glauben in der Familie, in der Nachbarschaft und am Arbeitsplatz zu bezeugen - vor allem durch unser Leben.

Wir wollen verfügbar sein für Aufgaben in der Ortskirche.

Nach unseren Möglichkeiten nehmen wir am Stundengebet der Kirche teil.

Durch die franziskanische Familie sind wir vielen Menschen in allen Erdteilen geschwisterlich verbunden. UNSER LEBEN IST EIN WEG
" Laßt uns endlich anfangen! " sagte Franziskus zu seinen Brüdern kurz vor seinem Tod.
So sehen auch wir uns immer wieder vor neuen Anfängen. Die Richtung, in die wir unterwegs sind, ist uns gewiesen, aber die einzelnen Schritte müssen wir einen nach dem anderen gehen.
Suchende laden wir ein, mit uns zu gehen, wenn sie sich auf diesen Weg gerufen glauben. Wir suchen gememsam.

Wir haben viele Fragen, aber wir hören miteinander auf das Wort Gottes und wollen "dem Heiligen Geist und dem Bruder (der Schwester) gehorchen", wie Franziskus sagt.
Dabei kommt es vor, daß wir versagen; aber wir versuchen, einander wieder aufzuhelfen.

Wir erfahren, daß wir uns durch die menschliche Begegnung weiterhelfen und im Glauben stärken können. Jeder von uns braucht immer wieder Verständnis, Vergebung und Ermutigung sowie die Möglichkeit, neu anzufangen.

Dazu helfen uns

  • unsere Vorstände auf allen Ebenen,
  • die geistliche Assistenz der Minderbrüder, die Verbundenheit mit den Schwestern der heiligen Klara und den vielen Gemeinschaften von Franziskanerinnen und Franziskusbrüdern, mit denen wir in der Interfranziskanischen Arbeitsgemeinschaft (INFAG) zusammengeschlossen sind;
  • monatliche Treffen in den örtlichen Gemeinden der Franziskanischen Gemeinschaft;
  • Treffen kleinerer Gruppen zu Gebet und Schriftlesung, zum Gespräch oder auch zu bestimmten Aufgaben;
  • überörtliche Bildungs- und Besinnungstage, Wochenenden, Wallfahrten u.a. IN FREIHEIT GEBUNDEN

Wer sich nach einer Zeit des gegenseitigen Kennenlernens zur Aufnahme in die Gemeinschaft entscheidet, erhält eine Einführung auf der Grundlage der Heiligen Schrift und der Regel der Franziskanischen Gemeinschaft.

Wir wollen den geschwisterlichen Umgang miteinander neu lernen. Das ist auch der Jungen Franziskanischen Gemeinschaft ein besonderes Anliegen.

Wichtig für alle ist das Mittun in einer bestimmten Gruppe ("Gemeinde"), denn Gemeinschaft kann niemand allein leben.

Bei Fragen wenden Sie sich direkt an das Pfarrbüro.